Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Bereits seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird. Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ruft auch in diesem Jahr mit der Aktion zur Solidarität mit gewaltbetroffenen Frauen auf.

Unter dem Motto "Wir brechen das Schweigen" soll gemeinsam ein bundesweit sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden. Schirmherrin der Aktion ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus: "Was wir als Politikerinnen und Politiker, als Menschen in der Gesellschaft gegen Gewalt an Frauen tun können: Weiter laut sein, weiter das Thema in die Öffentlichkeit tragen – und das Schweigen brechen. Machen auch Sie mit bei der Aktion #schweigenbrechen!"

Unter dem Motto: "Frauen 4.0: Diskriminierungsfreies Fortkommen  im öffentlichen Dienst – Jetzt umdenken!" fand am 11.Mai 2017 die 13. Frauenpolitische Fachtagung mit rund 250 Delegierten und Ehrengästen statt.

Für die vbba frauenvertretung nahmen Kerstin Adjalian, Sigrun Menge, Stephanie Schmöche, Katja von Derschau und Elke Gresselmeier und für die vbba-Gruppe Berlin Mitte Carola Rodehau-Noack teil.

Wie können das Beurteilungswesen und die Beförderungspraxis im öffentlichen Dienst diskrimierungsfrei gestaltet werde, damit Frauen und Männer gerechte Beurteilung und Aufstiegschancen erhalten?

Die Frauenvertreterinnen aus den Bundländern trafen sich  dieses Jahr in der vbba-Geschäftsstelle in Nürnberg. Für die Landesgruppe Berlin-Brandenburg nahmen Gabriela Toron und Elke Gresselmeier teil. 

Die Vorsitzende Gudrun Scholten begrüßte alle Teilnehmerinnen herzlich und stellte den Geschäfts- und Kassenbericht vor. Gabi Toron löst Katja Hrncal als Leiterin der Arbeitsgruppe 2 (Öffentlichkeitsarbeit) ab.

Nachdem die „Kurzberichte“ über die Frauenarbeit aus den Ländern präsentiert wurden, stellte sich als  klares Jahresziel 2015

der Weltfrauentag am 08. März

heraus. 

Was „verdient“ die andere Hälfte des Himmels? - Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot

FAZIT: Bis 2015 sollen die Mitgliedsstaaten der EU die Prinzipien des Gender Budgeting verwirklichen. Warum tut sich Deutschland so schwer mit der geschlechtergerechten Folgeabschätzung in der Haushaltsführung?

Die Vorsitzende der dbb Bundesfrauenvertretung Helene Wildfeuer wies darauf hin, dass Gender Budgeting ein wesentlicher Bestandteil der Gender-Mainstreaming-Strategie ist. Ziel ist es, die Verteilung der öffentlichen Finanzen auf geschlechterspezifische Effekte hin zu überprüfen und zu steuern. Gender Budgeting ist ein Gerechtigkeitsgebot.